Von Arzúa nach A Lavacolla
Es geht gut gekühlt auf die Zielgerade! Nach dem heutigen Tag bleiben gut 10km übrig. Ich bin bewusst ein bisschen weiter gegangen, um vor die Pilgerwelle zu gelangen und mich nicht zu hetzen.






Trotz nasser Socken durch den Dauerregen bin ich mit einer harmlosen Blase gut davongekommen. Die Herberge hier ist ganz niedlich und die Vorfreude steigt. Ich kann jedem wirklich empfehlen, auf dem Jakobsweg azyklisch zu handeln, um den Weg auch auf den letzten 100km genießen zu können. Das heißt:
- abweichen von vorgeschlagenen Etappen
- in kleinen Herbergen reservieren und
- zu anderen Zeiten laufen und Pause machen.
Ich kann es kaum erwarten die Pilgerfahrt abzuschließen. Mir fehlt das gute deutsche Wetter. Besonders vermisse ich allerdings nach nun fast einem Monat meine Liebsten. Vermissen ist eine schöne Form dankbar zu sein. Das habe ich gelernt.
Camino T27
From Arzúa to A Lavacolla
Heading into the final stretch, well-chilled! After today, only about 10km remain. I intentionally walked a bit further to get ahead of the pilgrim wave and avoid rushing.
Despite wet socks from the constant rain, I’ve managed to get by with just a harmless blister. The hostel here is quite cute, and my anticipation is growing. I highly recommend taking an off-cycle approach on the Camino de Santiago to truly enjoy the last 100km. This means deviating from the suggested stages, reserving in small hostels, and walking and taking breaks at different times. I can hardly wait to complete this pilgrimage. I miss the good German weather. Most of all, though, I miss my loved ones after almost a month away. Missing them is a beautiful way to be thankful. That’s what I’ve learned.
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