Von Ponte Campaña nach Arzúa
Die Nacht in der ehemaligen Wassermühle war sehr angenehm. Ich hatte die Etappe bereits gestern verkürzt, sodass es heute keine Tortur war. Der Schlamm, der Regen und die niedrigen Temperaturen um die acht Grad fordern die eigene Willensstärke heraus. Mit Musik, die ich sonst für das Fitnessstudio oder zum Putzen nutze, habe ich mich heute angetrieben.






Ich spreche mit den bekannten Gesichtern und wir sind uns einig: Wir wollen einfach fertig werden. Von dem Verhalten der neuen „Pilger“ sind wir nicht besonders angetan. Viele sind auch verletzt und jeder Schritt tut aufgrund von Blasen oder anderen Verletzungen weh. Überraschenderweise bin ich heute auf ein gutes Restaurant gestoßen und habe einmal wieder vernünftig und stilvoll gegessen: Stoffservierte, Wein, Desert und Kaffee. Das war eine wahre Freude und ich habe es sehr genossen! Morgen werde ich einen Endspurt hinlegen und über die normale, vorgeschlagene Etappe hinausgehen, um dann gemütlich ins Ziel auszurollen und die Stadt Santiago länger bewundern zu können.
Camino T26
From Ponte Campaña to Arzúa
The night in the former water mill was very pleasant. I shortened the stage yesterday, so today wasn’t a torture. The mud, rain, and low temperatures around eight degrees challenge one’s willpower. With music that I usually use for the gym or cleaning, I motivated myself today.
I spoke with familiar faces, and we all agree: we just want to finish. We’re not particularly impressed with the behavior of the new ‘pilgrims.’ Many are injured, and every step hurts due to blisters or other injuries. Surprisingly, I stumbled upon a good restaurant today and had a proper and stylish meal: cloth napkins, wine, dessert, and coffee. It was a real joy, and I thoroughly enjoyed it! Tomorrow, I plan to make a final sprint, going beyond the usual suggested stage, so I can leisurely roll into the finish and spend more time admiring the city of Santiago.
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